Reisebericht Portugal Algarve mit wundervollen Sandstränden

Einzigartig, wundervoll und landschaftlich sehr reizvoll ist die Algavre in unserem Reisebericht, an der wir im letzten Jahr unteren Urlaub verbrachten. Der sonnige und Portugiesische Süden hat einfach zu jeder Jahreszeit etwas ganz Besonderes zu bieten. Natürlich wollten wir uns auch ins stürmische und kalte Meer wagen. Auch wir machten einen Strandspaziergang und streiften mit den Füßen das Kühlenass. Selbst zu dieser Jahreszeit konnten wir schon die Surfer mit ihren Brettern und den Anzügen auf den Wellen reiten sehen.

Es gibt zahlreiche wundervolle weiße Sandstrände, die entlang der Küste liegen. Einige sind locker vom Hotel aus erreichbar. Da wird jedoch die Einsamkeit mochten, nahmen wir einen Mietwagen, den wir gleich nach der Landung am Flughafen Faro liehen und setzten unsere Erkundungstour fort. Faro ist der am besten gelegene Flughafen für einen Algarveurlaub. In nur drei Stunden waren wir einem wechselhaften Frühling entflohen und landeten mitten in der Sonne.

Portugal Algavre Panorama - Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ponta_da_Piedade_2010.jpg - Autor Nize Nicolai Schäfer
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Portugal Algavre Panorama – Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Ponta_da_Piedade_2010.jpg – Autor Nize Nicolai Schäfer

Unser Ferienhaus am Meer in der Algavre

Wir fuhren mit unserem Mietwagen vom Flughafen aus durch die bekannten Städte Albufeira, Portimao und Lagos, die wir schon aus dem Reiseführer kannten, direkt nach Luz, in eine Ortschaft am Meer. Die kleine Villa war wirklich luxuriös. Vier große geräumige Schlafzimmer warteten auf uns und jede Menge Platz. Die Zimmer verfügten alle über ein separates Bad. Auf der luxuriösen, mit weißem Zaum umzogenen Veranda stand ein großer einladender Grillofen, auf dem wir einige Male Würstchen brieten. Auch der eigene Swimmingpool im weitläufigen Garten war einfach nur super. Die Villa selbst hatte den Stil eines Landhauses der 50er Jahre. Neben dem Bad verfügt sie über eine helle und geräumige Küche, die mit Meerblick einfach das gewisse Extra hat. Auch eine Essecke gibt es, die man hier im Reisebericht erwähnen sollte. Die Möbel sind alle aus Echtholz.

Es gibt mehrere Villen in verschiedenen Größen. Je nach Gruppen kann man diese mieten. Die meisten jedoch sind auf Familien mit zwei oder drei Kindern ausgerichtet. Wir reisten zu viert und genossen die separaten Schlafmöglichkeiten. Wenn ich abends also in meinem breiten Bett lag, dann schaltete ich den Kronleuchter an, denn bisschen Prunk im Urlaub hat noch niemandem geschadet. Alle Zimmer hatten übrigens auch einen kleinen Balkon. Zwei waren zur Landseite und die anderen beiden hatten Meerblick. Für jeden Geschmack bot sich also eine Lösung.

Ausfluge und der Ursprung der Natur

Den ersten Tag nutzten wir für eine Wanderung entlang der steilen Ufer des Praia da Luz. Wir genossen nicht nur die Aussicht über die Küste, sondern entdeckten auch noch ganz in der Nähe ein luxuriöses Restaurant, in dem wir ein leckeres Roast Beef mit Kräuterkartoffeln und Salat zu uns nahmen. Im Restaurant gab es zahlreiche goldene Wasserhähne, wunderschön verzierte Wände im maritimen Stil und hochwertige Speisen. Nach dem Besuch des Restaurants mit dem atemberaubenden Meerblick setzten wir unseren Rundgang durch die sandigen Küstengebiete fort. Heute pfiff ein frischer Wind, die Luft war klar und die reine Luft vom Meer einfach göttlich.

Portugal Algavre Strand - Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portuguese_beach_Algarve.jpg - Autor Ricard12
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Portugal Algavre Strand – Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Portuguese_beach_Algarve.jpg – Autor Ricard12

Gleich am Nachmittag fuhr ich mit dem Mietwagen und einigen Erwartungen im Gepäck ins kleine Fischerdorf Salema. Die extravaganten Häuser dort, die alle zum Meer hinzeigen sind einfach malerisch. Hier denkt man die Zeit ist stehen geblieben. Weitab von Handy, Internet und Tablets kann man durch den Ortskern wandeln, wie im vergangenen Jahrhundert. Auch die Fischer leben hier sehr zurückgezogen und fahren täglich aufs Meer, um ihre Fänge an Land zu holen. Ich nahm mir einige gute Filetstücken mit nach Hause, die wir am Abend auf den Grill legten. Gemeinsam mit guten Gewürzen, wie Salz, Pfeffer, Paprika und Curry schmeckte meine Ausbeute göttlich.

Rundfahrt durch die Felsenlandschaft zwischen Portimao und Alvor

Als Gruppe fuhren wir heute wieder gemeinsam auf Erkundungstour, entlang der Praia da Rocha. Hier gibt es eine wunderbare Felsküste, die sich von Portimao und Alvor erstreckt. Wer Abenteuer erleben möchte, fährt nicht stur die Hauptstraße entlang, sondern benutzt die zahlreichen Nebenstraßen, die manchmal nicht einmal befestigt sind. Dazu empfiehlt sich jedoch ein Offroad Fahrtzeug oder wenigstens eine etwas robustere und größere Limousine. Entlang der Küste sahen wir tausende von bunten Blumen. Überall blühte es und der Frühling zeigte sich. Wir wanderten einen kleinen Weg entlang, genossen den atemberaubenden Blick aufs Meer und sahen einzigartige Küstenabschnitte. Die Felsklippen und die gigantischen Höhen begeisterten uns.

Möwen umkreisten uns und flogen über die Küste. Es war einfach nur wunderbar, diese vielen Farben der Gewächse zu beobachten, die hier jährlich wieder blühen. Es gibt auf jeden Fall den Tipp von mir: Folgen Sie nicht stur der Hauptstaße, sondern schauen Sie sich auch die kleinen verwinkelten Gässchen einmal genauer an, denn weitab von den eigentlichen Touristenrouten ist das Land noch ursprünglich und rau.

Das Hinterland der Algarve

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Da wir in den letzten beiden Tagen intensiv die Küstenabschnitte erkundet haben, beschlossen wir heute am dritten Tag eine Reise ins Hinterland zu unternehmen. Das Gebirge, welches hoch gen Himmel ragt trägt den Namen Serra de Monquiche. Auch hier kann man im April sehr gut wandern. Die ländliche Gegend zeigt die Traditionen von Portugal deutlicher, als die Küstenorte, die immer häufiger von Hotels und Souvenirläden geprägt sind. Wir folgten kleinen Seitenstraßen und kamen an alten Gehöften und Bauernhäusern vorbei.

Ab und zu sahen wir Esel auf den Wiesen grasen. Ein weites Tal erstreckte sich hinter den Höfen und gab den Blick auf einen Korkenhain frei. Natürlich findet man auch jenseits der Touristenroute im Hinterland edle Restaurants und kleine Bars, in denen man speisen kann. Die Lokale sind jedoch kleiner und beschaulicher. Auch die Speisekarte bietet einen persönlichen Eindruck. Inhaber kellnern hier selbst und bieten den Gästen all ihre Gastfreundschaft an. Der Ursprung des Landes kommt hier nicht nur in der Landschaft zur Geltung, sondern auch in den Speisen.

Einzigartiges Lagos

Da wir so viel wie möglich von der luxuriösen und prunkvollen Traumküste Portugals sehen wollten, fuhren wir am nächsten Tag in die Stadt Lagos, die mit ihren knappen 10.000 Einwohnern direkt an der Küste liegt und auf eine lange Geschichte zurückblickt. Schon seit über 2000 Jahren schreibt man die Stadtgeschichte von Lagos auf. Schon Heinrich der Seefahrer gab der Stadt einen Namen. Heute kann man sich den großen Hafen anschauen und in Träumen schwelgen. Mit einer Yacht fuhren wir zu den 20 Meter hohen Felswänden vor der Küste, die man zu Fuß sehr gut erreicht, doch der Blick vom Meer aus ist einfach atemberaubend.

Auf dem luxuriösen Schiff hieß uns der Captain willkommen. Es wurde Sekt gereicht und belegte Brötchen, dazu gab es Musik aus großen Boxen. Man konnte Tanzen, doch Vorsicht die Schiffe schaukeln auf dem offenen Meer. In einer kleinen Bucht machten wir einen Badestopp, bevor wir am Nachmittag wieder in den Hafen zurückfuhren.

Lagos Algavre - Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mercado_de_Escravos.jpg - Autor Lacobrigo
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Lagos Algavre – Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mercado_de_Escravos.jpg – Autor Lacobrigo

Südwestlichster Zipfel Europas

Wer schon an der südlichsten Spitze Europas seinen Urlaub verbringt, der sollte sich auch Cabo de Sao Vicente anschauen. Und so fuhren auch wir zu den zahlreichen Felsformationen ans südwestlichste Ende Europas. Vor mehr als 500 Jahren dachte man noch, hier sei das Ende der Welt. Doch bald erfuhr man, dass die Erde doch noch mehr zu bieten hat. Bei einem windigen Spaziergang über die schroffe Steilküste kann man so manches erleben. Die Felsen gehen hier ca. 50 Meter in die Tiefe und werden durch ihre Brandung vom Meer abgespült.

Der azurblaue und einzigartige Atlantik hat hier seine Macht. Hier fanden wir das ursprüngliche Bild der Algarve, wie es in vielen Reiseführern abgebildet ist und in vielen Reiseberichten geschrieben wird. An den meisten Aussichtspunkten befinden sich kleine Leuchttürme, die in vergangener Zeit die Schifffahrer gelotst haben, heute jedoch nur noch als Touristenattraktionen gelten.

Die Brandungen schäumen hier auf und auf einer kleinen Aussichtsterrasse liegt ein einzigartiges Restaurant. Vom Speisesaal aus konnten wir die wundervollen Wellen des Atlantiks sehen. Wir bekamen Forelle serviert, dazu Bratkartoffeln mit Kräuterbutter und Möhrensalat. Das Highlight dieses Ortes ist einfach das Wissen, dass nun fast 5000 Kilometer weit nur noch Wasser ist und dann das Land der Superlative auftaucht. Viele, die den Atlantik überquert haben, wissen, was er für eine Macht auf die Menschheit und die Seefahrer ausübt. Der Leuchtturm, der direkt am Kap steht, kann erklettert werden. Wenn man oben beim Leuchtfeuer angekommen ist, hat man einen noch atemberaubenderen Blick über das gigantische Gewässer. Auf dem kleinen Markt vor Ort bekamen wir eine Bratwurst. Fast, wie in Deutschland!

Sanddünen wohin das Auge reicht und purer Luxus

Carvoeiro Algavre - Copyright http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Portugal-Algarve-Strand_von_Carvoeiro.jpg - Autor Haloorange
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Carvoeiro Algavre – Copyright http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Portugal-Algarve-Strand_von_Carvoeiro.jpg – Autor Haloorange

Sotevento nennt man das Gebiet der Sanddünen. Von Faro bis zur spanischen Grenze erstrecken diese sich an den Stränden. Weil wir unbedingt einmal richtig relaxen wollten, fuhren wir an diesem Tag mit unserem Mietwagen quer durchs Land, bis wir diese Dünen erreichten. Statt steile Felswände, erwartete uns hier das Paradies für jedermann, der Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen oder Surfen möchte. Wassersport wird hier in der Region ganz groß geschrieben und die raue Natur der ursprünglichen Algarve zeigt hier ein ganz anderes Bild. Nachdem wir eine kleine Schifffahrt auf dem Fluss Ribeira de Foupana gemacht haben, ging es nun zu einem Abstecher nach Faro, in die Hauptstadt der Algarve. Mehr als 2000 Jahre Geschichte erwartete uns hier.

Wir schauten uns das Museum an, erfuhren wie die Mauren im 8. Jahrhundert die Stadt errichteten und lernten die verschiedenen Etappen der Entstehung kennen. Statt sich lange in der Stadt aufzuhalten, fuhren wir mit unserem Mietwagen in die Nähe des Naturschutzgebietes Reserva Natural da Rio Formosa, welches sich östlich der Stadt erstreckt. Hier gibt es zahlreiche kleine Seen und eine ruhige Idylle.

Als wir den Heimweg antraten, kamen wir an zahlreichen typischen Küstenorten vorbei. Als wir eine Festung am Horizont aufragen sahen, wussten wir, dass wir den Ort Castro Marim erreicht hatten, der durch diese bekannt wurde. Da die Region hier jedoch ziemlich trocken ist, suchten wir uns einen ruhigen Strand und ließen den Tag ausklingen. Am Abend fuhren wir zu unserem Ferienort Luz zurück. Denn trotz unserem Naturellen Urlaub, wollten wir auf den Luxus nicht verzichten. Wir suchten uns hervorragende Restaurants, gingen abends in teure Bars und schlürften unsere Cocktails aus Kristallgläsern. Portugal ist preiswert, kann jedoch auch sehr luxuriös sein. Es kommt drauf an, welche Einrichtungen man sich auswählt.

In den Touristengebieten gibt es auch zahlreiche teure Hotels, die einen hohen Standard haben. Außer diesen kann man solche Ferienhäuser buchen, wie wir sie haben. In riesigen Gärten mit mehreren hohen Zimmer im Gebäude fühlt man sich ganz und gar, wie die Königin von Monaco. In den Villen am Strand oder auf dem Land hängen meist prunkvolle Kronleuchter an den Decken. Auch Kristall ist in den Schränken verstaut, so dass man seinen Aperitif am Abend aus einem typischen Kristallglas trinken kann.

Ausflug nach Lissabon

Lissabon Algavre - Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rossio_-_Praca_Dom_Pedro_IV.JPG - Autor I, Szilas
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Lissabon Algavre – Copyright http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Rossio_-_Praca_Dom_Pedro_IV.JPG – Autor I, Szilas

An den letzten drei Tagen hatten wir von der Algarve und ihrer rauen Landschaft genug und nutzten die restliche Zeit, um nach Lissabon zu fahren. Die Übernachtungsmöglichkeit war schon das erste Highlight der Stadt, denn wir buchten das Hotel auf dem ehemaligen Expo-Gelände. Das Hotel ist mit dem Vasco-da-Gama Turm verbunden und liegt direkt neben einem imposanten Seilbahn, die sich quer durch den Hafen des Stadtteiles erstreckt. In schwindelnder Höhe schauten wir uns die riesigen Gebäude an, die hier extra für die Ausstellung erbaut worden sind. Im Hotel gibt es mehrere riesige Restaurants und unser Blick in den Zimmern des 15 Stocks reichte über den Tejo und über das Umland der Stadt. Es war einfach atemberaubend. Wir schauten direkt auf die Vasco-da-Gama Brücke, die mit 18 Kilometern die längste Hängebrücke Europas ist.

Natürlich machten wir auch einen Rundgang durch das Altstadtviertel, fuhren mit der nostalgischen Straßenbahn, was ein einfaches Muss in Lissabon ist und besuchten den Flohmarkt im Maurenviertel. All das ist typisch für Lissabon. Besonders prunkvoll fand ich das Kloster von Belem. Hier hatte die Straßenbahn Endstation. Im berühmten Pasteis-de-Belem, welches schon seit 1837 eröffnete, aßen wir eine der berühmten Pasteis, dessen Rezept unbekannt ist.

Die alten Mönchen erfanden es und seitdem gibt es diese „Wahrzeichen“ der Stadt, die einfach köstlich schmecken hier serviert. In gehobenem Ambiente kann man Kaffee trinken oder heiße Schokolade schlürfen. Dazu gibt es die kleinen Blätterteigtaschen. Das einzige, was verraten wird, ist, dass man reichlich Zucker und Zimt drüber streuen sollte. Und das taten wir auch bei unserem Besuch. Die drei Tage in Lissabon waren ein Gegensatz zur rauen und ruhigen Algarve, denn hier pulsiert das Leben.

Die Portugiesen wissen ganz genau, dass ihre Hauptstadt eine der schönsten Europas ist und darauf sind die stolz. Die Stadt Lissabon hat noch vieles mehr zu bieten. Zum Beispiel das schöne Schloss, welches direkt auf einem der 1000 Hügel liegt. Wer also einen Spaziergang durch die Hauptstadt machen möchte, der sollte Ausdauer haben. Es gibt zahlreiche Hügel, die wir erklimmen mussten, um dann festzustellen, dass der weitere Weg wieder bergein führte. Die Altstadt liegt auf einem solchen Hügel. Hier gibt es zahlreiche attraktive Shoppingadressen.

Von kleinen Boutiquen in der Innenstadt bis hin zu großen Shoppingcentern. Wir ließen uns sagen, vor allem in der Vorweihnachtszeit ist Lissabon ein einziges Lichtermeer und wissen nun, dass wir da noch einmal in die große Stadt zurückmüssen, mit anschließendem Relaxurlaub an der Algarve natürlich.

Author: Schirien

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